Befähigte Person zur UVV-Prüfung von Kranen (jeder Art)

gemäß DGUV Grundsatz 309-001 & DGUV Vorschrift 52

Krane gelten als Arbeitsmittel im Sinne der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV). Daher muss gemäß § 3 BetrSichV der Arbeitgeber auch für Krane eine Gefährdungsbeurteilung erstellen (lassen) und gemäß § 10 diese entsprechend den ermittelten Fristen durch eine befähigte Person (UVV-Prüfer) überprüfen lassen. Gemäß § 11 ist die Prüfung wiederum zu dokumentieren.

Die UVV-Prüfung für Krane können Sie extern beauftragen - oder aber diese durch Ihren Betrieb durchführen lassen und dadurch Zeit und Geld sparen.

Warum ist eine UVV-Prüfung für Krane notwendig?

Bei Konstruktion, Bau und Betrieb von Kranen ist die Einhaltung von sicherheitstechnischen Prinzipien unbedingte Voraussetzung für die Vermeidung von Gefährdungen, die sich z. B. aus einem Lastabsturz, Umsturz des Kranes oder Versagen der Krankonstruktion für Leben und Gesundheit von Personen sowie für Sachen und Umwelt ergeben können. Betroffen von derartigen Gefährdungen sind nicht nur die unmittelbar mit dem Kran Beschäftigten, z. B. Kranführer und Anschläger, sondern auch Personen, die im Arbeitsbereich von Kranen beschäftigt sind oder sich dort aufhalten.

Den Gefahren, die sich aus einem möglichen Versagen von Bauteilen, dem Nichtvorhandensein oder dem Versagen von Sicherheitseinrichtungen ergeben können, wird durch Prüfungen vor der ersten Inbetriebnahme und nach wesentlichen Änderungen sowie durch wiederkehrende Prüfungen wirkungsvoll begegnet (DGUV G 309-001).

 
Voraussetzungen:

Abgeschlossene technische Berufsausbildung oder andere technische Qualifikation, die es dem Teilnehmer ermöglicht, das Arbeitsmittel prüfen und einschätzen zu können, sowie nachweisbarer Umgang mit dem Arbeitsmittel in der Praxis (TRBS1203).

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Termine und Lehrgangsorte:

Unsere UVV Prüfer Lehrgänge finden sowohl als Präsenz- als auch als LiveOnline Lehrgänge statt. Informationen zu den nächsten Terminen und das jeweilige Anmeldeformular finden Sie hier.

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Inhalt:

  • Rechtliche Grundlagen und Pflichten des Prüfers

  • Haftungsfragen im Schadensfall

  • Vorschriften und Regeln verstehen lernen

  • Festlegung von Prüffristen anhand der Gefährdungsbeurteilung

  • CE-Bestimmungen bei der "Altmaschinen"-Regelung

  • Arten, Aufbau und Werkstoffe der Arbeitsmittel

  • Physikalische Grundbegriffe

  • Erkennen von Mängeln / Ablegereife

  • Lagerung von Arbeitsmitteln

  • Durchführung von UVV-Prüfungen anhand praktischer Beispiele

  • Inhalte der Sicht-, Funktions- und Wirkungsprüfung

  • Dokumentation von Prüfungen

  • Tipps zum Anpassen und Erstellen individueller Prüflisten

  • Abschlussprüfung in Theorie

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Unsere Leistungen:

  • Anerkannte Ausbildung seitens der Berufsgenossenschaft

  • Sie erhalten ein Zertifikat, das Ihnen den erfolgreichen Abschluss des Lehrgangs bestätigt.

  • Durch unser vorgeschaltetes E-Learning-Modul sind bis zu 3 Prüfereignungen pro Lehrgangstag möglich.

  • Newsletterservice bei Änderungen der Gesetze oder Vorschriften

  • Verständliche Lehrunterlagen

  • Prüfer-Starterpaket:

    • Prüfstempel mit Prüfnummer

    • Prüfausweis inkl. eigener Prüfernummer (optional mit Passfoto & Firmenlogo)

    • USB-Medium "Lanyard mit Ausweishülle zum Umhängen" mit allen Dokumenten, Checklisten und Vorschriften für Ihre Prüftätigkeit

    • Ordner mit allen Vorschriften

    • 20 Plaketten-Grundträger

    • 90 Prüfmarken (mit Freifeld zum Eintragen der Prüfernummer) 

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Warum sind bei uns bis zu 3 Module (Prüfereignungen) pro Lehrgangstag möglich?


Als Vorbereitung auf den Lehrgangstag absolvieren unsere Teilnehmer vorab für jedes gebuchte Arbeitsmittel ein E-Learning-Modul, das die Grundlagen der Sachkunde beinhaltet und schon einmal in die jeweiligen Vorschriften einführt. Hierdurch sind die Teilnehmer optimal auf den Lehrgangstag vorbereitet und können somit die Zeit am Präsenztag effektiv für die intensive Auseinandersetzung mit bis zu drei Arbeitsmitteln nutzen.

Unser Angebot, welches Sie auch direkt zur Anmeldung nutzen können, können Sie sich hier herunterladen.

 

Zusätzliche Prüfungen durch einen Kransachverständigen:

Zusätzlich zu den regelmäßigen Prüfungen durch eine Befähigte Person, sind folgende Krane gemäß § 26 Abs. 3 der Unfallverhütungsvorschrift „Krane” (BGV/GUV-V D6) alle vier Jahre durch einen Sachverständigen prüfen zu lassen:

  • Kraftbetriebene Turmdrehkrane

  • Kraftbetriebene Fahrzeugkrane

  • Ortsveränderliche kraftbetriebene Derrickkrane

  • LKW-Anbaukrane

 

Zahlst du noch oder prüfst du schon ?

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